Dass ein Abstieg auch ein Neuanfang für eine Mannschaft sein kann, zeigte die 3. Herrenmannschaft der Wild Goose Wil-Gansingen in ihren ersten Saisonspielen. Zwar kassierte man zum Saisonstart, nach dem ersten Sieg auch gleich eine Niederlage. Doch in Niederrohrdorf zeigte sich das Team in hervorragender Spiellaune. Nach anfänglichem Rückstand gegen das Team von Wehntal-Regensdorf, steigerten sich die Fricktaler und konnte nach der ersten Halbzeit den Rückstand in eine zwei Tore Führung umwandeln. Regensdorf hielt hartnäckig dagegen und blieb den Wildgänsen dicht auf den Fersen. Ein nachlassen wurde gleich mit dem Gegentor bestraft, sodass Wehntal noch vor Ende der Partie den Ausgleich herstellen konnte. So blieb es dann auch beim freundschaftlichen Ergebnis von 7:7 und der Punkteteilung. Auf Seiten der Wild Goose war am Schluss nur noch die Frage – wer nun eigentlich das „Bösi-Tor geschossen hatte.

In der zweiten Partie wartete der TV Würenlos auf die Wildgänse. Würenlos hatte in dieser Runde das grosse Los gezogen und „durfte“ 3 Spiele lang pausieren, ehe es zum Duell gegen die Fricktaler ging. Schon nach kurzer Zeit machten die Wildgänse dem Gegner klar, dass sie nicht gewillt waren nochmals die Punkte zu teilen. Nach dem 1:0 Führungstreffer blieben die Wildgänse für den Rest des Spiels in Führung und schraubten den Score kontinuierlich in die Höhe. Selbst eine Unterzahlsituation – wegen Stockschlag – in der zweiten Halbzeit,  wurde von Würenlos nicht ausgenutzt. Schliesslich gab es über den Ausgang dieser Begegnung keine Diskussionen, das deutliche Endergebnis von 15:5 war zu eindeutig. Mit den gewonnen drei Punkten installiert sich das Team auf dem vierten Zwischenrang.

An der Heimrunde im November, treffen die Gastgeber dann auf den Leader der Gruppe die Bulldogs aus Ehrendingen und auf White Horse aus Lengnau, welche einen Punkt Rückstand auf Wild Goose Wil-Gansingen aufweisen.

Was nach Spielschluss in den Reihen der Wild Goos noch geklärt werden musste war, wer denn nun das erste „Bösi-Tor geschossen hat (das zweite hatte Severin Senn zum 14:4 erzielt) und wer die Trikots waschen soll, respektive wie viele Trikots in einen sehr kleinen Rucksack passen würden und somit das Privileg herhalten sollten, gewaschen zu werden.